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Employer Brand
On-Boarding
New-Work
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Auf dieser Seite gibts tolle Einblicke und interessante Themen im Bereich Humand Resourceszum nachlesen.
01 Brand Begriffe
Employer branding
Eine Employer Brand (Arbeitgebermarke) repräsentiert das Image eines Unternehmens als Arbeitgeber. Sie umfasst die Werte, die Kultur und die Arbeitsbedingungen, die ein Unternehmen bietet und wie diese von den Mitarbeitenden wahrgenommen werden.
Ein herausragendes Beispiel für eine attraktive Employer Brand ist Google. Das Unternehmen zeichnet sich durch eine innovative Unternehmenskultur aus, die kreatives Denken und Experimentieren fördert. Google bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und legt großen Wert auf die Work-Life-Balance, was dazu beiträgt, hochqualifizierte Talente anzuziehen und langfristig zu binden. Darüber hinaus betont Google die offene und transparente Kommunikation seiner Unternehmenswerte und -ziele, was das Engagement für eine inklusive, technologiegetriebene Zukunft unterstreicht.
Personal Brand
Eine Personal Brand (persönliche Marke) bezeichnet das Image einer bestimmten Person als Marke, wie beispielsweise eines Unternehmensgründers. Im Mittelpunkt stehen dabei die Werte, Fähigkeiten und Erfahrungen dieser Person.
Steve Jobs ist ein herausragendes Beispiel für eine starke Personal Brand. Durch seine charismatische Persönlichkeit, seinen unverwechselbaren Stil und seine bahnbrechenden Produkte konnte er eine tiefe emotionale Verbindung zu den Menschen aufbauen. Seine Fähigkeit, innovative Ideen in einfachen und fesselnden Botschaften zu präsentieren, war ein Schlüsselelement seiner Marke. Diese virale Persönlichkeitsmarke half dabei, eine treue Anhängerschaft aufzubauen und das Image von Apple als ein Unternehmen zu formen, das für Kreativität und Innovation steht.
Corporate brand
Eine Corporate Brand (Unternehmensmarke) beschreibt das Image eines Unternehmens als Marke. Sie bezieht sich auf die gelebten Werte, die Kultur sowie die Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens.
Nike ist ein hervorragendes Beispiel für eine starke Corporate Brand. Das Unternehmen ist weltweit bekannt für seine starke Markenidentität, den ikonischen Slogan “Just Do It” und die emotionale Verbindung zu Sport, Bewegung und Leistung. Durch die konsequente Betonung von Innovation, Qualität und Athletik in seinen Produkten und Marketingaktivitäten hat sich Nike als führende Marke im Sportbekleidungs- und Schuhmarkt etabliert. Darüber hinaus verstärkt Nike seine Position als bedeutende Corporate Brand durch die Zusammenarbeit mit prominenten Athleten und das Engagement in sozialen Initiativen, wodurch es eine starke Präsenz im kulturellen Diskurs aufrechterhält.
GELUNGENES Employer Branding
Tipps Employer Branding
Kommunikation
Kommuniziere die Unternehmenswerte und -kultur authentisch und transparent. Verwende reale Geschichten und Erfahrungen von Mitarbeitenden, um ein ehrliches Bild der Arbeitsumgebung zu vermitteln.
Work-Life-Balance
Fördere flexible Arbeitsmodelle wie Home-Office und flexible Arbeitszeiten. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist heutzutage ein entscheidender Faktor für die Zufriedenheit der Mitarbeitenden.
Sichtbarkeit
Nutze Social Media strategisch, um die Employer Brand zu stärken. Teile regelmäßig Einblicke in den Arbeitsalltag, Mitarbeitergeschichten und Karrieremöglichkeiten auf Plattformen wie LinkedIn und Instagram. Interagiere aktiv mit der Community.
Employer Prozesse
einführung
Sowohl On-boarding als auch Off-boarding spielen eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Arbeitgebermarke. Ein effektiver On-boarding-Prozess zeigt, dass das Unternehmen gut organisiert ist und sich um das Wohl seiner neuen Mitarbeiter kümmert. Dies trägt zur positiven Wahrnehmung des Unternehmens bei und kann dazu führen, dass neue Mitarbeiter sich schnell engagiert und motiviert fühlen. Auf der anderen Seite sorgt ein gut durchgeführtes Off-boarding dafür, dass ehemalige Mitarbeiter das Unternehmen positiv in Erinnerung behalten und es weiterempfehlen. Beide Prozesse zusammen tragen dazu bei, eine konsistente und positive Arbeitgebermarke zu schaffen, die das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber positioniert. Dies ist besonders in einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt von großer Bedeutung, da eine starke Employer Brand ein wesentlicher Faktor für den Erfolg des Unternehmens ist.
On-Boarding
Der On-boarding-Prozess ist ein entscheidender Schritt, um neue Mitarbeiter erfolgreich in ein Unternehmen zu integrieren. Ein gut durchdachtes On-boarding-Programm stellt sicher, dass neue Mitarbeiter sich willkommen fühlen, schnell produktiv werden und sich langfristig im Unternehmen engagieren. Der Prozess beginnt bereits vor dem ersten Arbeitstag mit der Bereitstellung notwendiger Informationen und Materialien. Am ersten Tag sollte ein strukturierter Ablaufplan vorliegen, der eine Einführung in die Unternehmenskultur, Werte und Ziele beinhaltet. Regelmäßige Schulungen und Feedbackgespräche in den ersten Wochen und Monaten sind unerlässlich, um den neuen Mitarbeitern zu helfen, ihre Rolle zu verstehen und sich in das Team einzufügen. Ein erfolgreiches On-boarding führt zu höherer Mitarbeiterzufriedenheit, geringerer Fluktuation und trägt maßgeblich zur Stärkung der Employer Brand bei.
Off-Boarding
Der Off-boarding-Prozess ist ebenso wichtig wie das On-boarding, da er den letzten Eindruck eines Mitarbeiters von einem Unternehmen prägt. Ein strukturierter Off-boarding-Prozess beinhaltet die Klärung aller administrativen und rechtlichen Angelegenheiten, die Durchführung von Exit-Gesprächen und die Sicherstellung, dass das Wissen des ausscheidenden Mitarbeiters dokumentiert und weitergegeben wird. Ein respektvoller und professioneller Umgang während des Off-boarding-Prozesses kann dazu beitragen, dass ehemalige Mitarbeiter das Unternehmen positiv in Erinnerung behalten und als Markenbotschafter fungieren. Zudem kann wertvolles Feedback aus den Exit-Gesprächen gewonnen werden, um interne Prozesse und das Arbeitsumfeld zu verbessern. Ein guter Off-boarding-Prozess stärkt die Employer Brand, indem er zeigt, dass das Unternehmen Wert auf seine Mitarbeiter legt, auch wenn sie das Unternehmen verlassen.
GELUNGENES ON-BOARDING
Tipps On-Boarding
Vorbereitung
Beginnen Sie den Onboarding-Prozess vor dem ersten Arbeitstag. Senden Sie eine Begrüßungs-E-Mail mit wichtigen Informationen und einem Plan für die ersten Wochen, um dem neuen Mitarbeiter ein Gefühl der Vorbereitung und Willkommenskultur zu vermitteln.
Planung & Einarbeitung
Erstellen Sie einen klaren Einarbeitungsplan mit Zielen und Meilensteinen. Organisieren Sie Schulungen und Einführungsveranstaltungen, um dem neuen Mitarbeiter die Unternehmenskultur und -prozesse näherzubringen. Mentoren oder Buddy-Programme bieten zusätzliche Unterstützung.
Aufmerksamkeit
Überreichen Sie ein kleines Begrüßungsgeschenk, wie Firmen-Merchandise oder Bürobedarf, um den neuen Mitarbeiter willkommen zu heißen. Sorgen Sie dafür, dass Kollegen und Vorgesetzte den neuen Mitarbeiter persönlich begrüßen und unterstützen, um eine schnelle Integration zu fördern.
03 Neue Arbeitswelt
NEW WORK
Der Begriff “New Work” beschreibt ein umfassendes Konzept, das die Arbeitswelt grundlegend verändert. Ursprünglich von dem Sozialphilosophen Frithjof Bergmann geprägt, bezieht sich New Work auf neue Arbeitsmodelle, die auf Freiheit, Selbstverwirklichung und Gemeinschaft basieren. Im Kern geht es darum, den traditionellen 9-5-Job zu hinterfragen und Arbeitsformen zu entwickeln, die besser zu den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter passen. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten, Remote-Arbeit, flache Hierarchien und eine verstärkte Nutzung von Technologie. Ziel ist es, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und Raum für Kreativität und Innovation bietet. In einer Welt, die sich ständig verändert, ist es wichtig, dass Unternehmen sich anpassen und ihre Arbeitsweise neu definieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Offenheit für neues
Die Veränderungen in der Arbeitswelt erfordern von Unternehmen eine grundlegendes Überdenken von etablierten Strukturen. Das dies nicht immer gleich ist und bis in die Führung gelangen muss ist ganz klar. Eine Neustrukturierung ihrer internen Prozesse und Strukturen. Traditionelle Hierarchien und starre Arbeitszeitmodelle sind aber oftmals nicht mehr zeitgemäß und hindern die Innovationskraft. Unternehmen müssen daher agiler werden und neue Arbeitsmodelle implementieren, die auf Vertrauen und Eigenverantwortung basieren. Dies bedeutet auch, in Technologien zu investieren, die Remote-Arbeit und flexible Arbeitszeiten unterstützen. Darüber hinaus ist es wichtig, eine Unternehmenskultur zu fördern, die offene Kommunikation und kontinuierliches Lernen ermöglicht. Eine solche Neustrukturierung ist nicht nur eine Reaktion auf die aktuellen Veränderungen, sondern auch eine proaktive Maßnahme, um die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen.
Innovation und Attraktivität
In der heutigen Zeit, in der qualifizierte Fachkräfte immer gefragter sind, ist es für Unternehmen entscheidend, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. New Work bietet hier eine große Chance. Durch die Implementierung neuer Arbeitsmodelle können Unternehmen ein Arbeitsumfeld schaffen, das talentierte Mitarbeiter anzieht und langfristig bindet. Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, sind starke Argumente für potenzielle Mitarbeiter. Darüber hinaus fördern innovative Arbeitsumgebungen die Kreativität und Zufriedenheit der Mitarbeiter, was zu höherer Produktivität und geringerer Fluktuation führt. Unternehmen, die auf New Work setzen, signalisieren, dass sie bereit sind, sich den Anforderungen der modernen Arbeitswelt zu stellen und ihren Mitarbeitern die besten Voraussetzungen für persönliches und berufliches Wachstum bieten. Dies stärkt nicht nur die Arbeitgebermarke, sondern sichert auch den langfristigen Erfolg des Unternehmens.
Gelungenes Model New Work
Tipps Neue Arbeitswelt
Arbeitszeitmodell
Ermöglichen Sie flexible Arbeitszeiten und Remote-Arbeit, um den individuellen Bedürfnissen Ihrer Mitarbeiter gerecht zu werden und ihre Work-Life-Balance zu verbessern.
Technologie
Setzen Sie auf moderne Technologien und digitale Tools, um die Zusammenarbeit zu fördern und Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten und um auch nicht zu "verstaubt" zu wirken
Unternehmenskultur
Fördern Sie eine offene und inklusive Unternehmenskultur, die Kreativität und Innovation unterstützt und den Mitarbeitern Raum für persönliche und berufliche Entwicklung bietet.
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